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Die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus veröffentlicht Bericht zur Lage aus der Ukraine geflüchteter Roma in Deutschland

Seit am 24. Februar 2022 der Angriff russischer Truppen auf die Ukraine begann, flüchteten Millionen Menschen vor dem Krieg aus der Ukraine in Richtung Westen – darunter viele ukrainische Roma. Die europaweite Bereitschaft zur Aufnahme Kriegsgeflüchteter und die Bereitstellung von Ressourcen ist beeindruckend und zeugt von großer Solidarität. Die Lage von ukrainischen Geflüchteten, die der Roma-Minderheit angehören, sieht jedoch anders aus.

MIA und die regionalen Meldestellen konnten in diesem Zusammenhang einen tief verwurzelten Antiziganismus auf zwei Ebenen beobachten. Auf der individuellen Ebene erleben Roma-Geflüchtete Antiziganismus in Form von Diffamierungen, sowohl durch andere ukrainische Geflüchtete als auch durch Sicherheitspersonal und Helfer_innen. Auf der anderen Seite sind Roma- Geflüchtete institutionellem Antiziganismus ausgesetzt.

Während die Hilfsbereitschaft gegenüber ukrainischen Kriegsgeflüchteten groß ist, wird Roma aus der Ukraine oftmals abgesprochen, vor dem Krieg geflohen zu sein. MIA und DOSTA halten diese Ungleichbehandlung für völlig inakzeptabel und fordern hinsichtlich des Umgangs mit geflüchteten Roma: Gleichbehandlung und gleichen Schutz gewähren!



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