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Diskriminierung sichtbar machen, Antiziganismus bekämpfen!

MIA ist eine zivilgesellschaftliche Melde- und Informationsstelle zum bundesweiten Monitoring von Antiziganismus. Gemeinsam engagieren wir uns gegen Antiziganismus, für Sensibilisierung zum Thema und für gesellschaftliche Teilhabe. Unser Hauptziel ist die Erfassung, Dokumentation und Auswertung antiziganistischer Vorfälle in Deutschland.

Aktuelles

MIA Sachsen: Bericht zur Lage aus der Ukraine geflüchteter Roma in Sachsen veröffentlicht

29.08.22 | Aktuelles

Die regionale Meldestelle in Sachsen bei Romano Sumnal e.V. hat in den letzten Monaten einige antiziganistische Vorfälle beobachtet, die sich gegen aus der Ukraine geflüchtete Roma in Sachsen richteten. In diesem ersten Bericht von MIA Sachsen zeigen sie diese Vorfälle auf und richten sich mit Forderungen und Empfehlungen an die Öffentlichkeit. Zum Bericht

„Das Problem ist, dass Antizganismus als normal betrachtet wird“ MIA Bund im Gespräch mit Belltower News

11.07.22 | Aktuelles

Das Redaktionsportal der Amadeu Antonio Stiftung, Belltower News, hat den MIA Projektleiter Dr. Guillermo Ruiz zur Bedeutung einer neuen Melde- und Informationsstelle für Antiziganismus interviewt.   "Das Problem ist, dass Antiziganismus als normal betrachtet wird. Das ist eines der Ergebnisse der Unabhängigen Kommission Antiziganismus, die ihren Bericht vor einem Jahr vorgelegt hat. Das zeigt sich in [...]

Bericht zur Lage der aus der Ukraine geflüchteten Roma in Deutschland

07.07.22 | Aktuelles

Seit am 24. Februar 2022 der Angriff russischer Truppen auf die Ukraine begann, flüchteten Millionen Menschen vor dem Krieg aus der Ukraine in Richtung Westen – darunter viele ukrainische Roma. Die europaweite Bereitschaft zur Aufnahme Kriegsgeflüchteter und die Bereitstellung von Ressourcen ist beeindruckend und zeugt von großer Solidarität. Die Lage von ukrainischen Geflüchteten, die der [...]

Vorfall melden

Bitte melden Sie uns, wenn Sie einen antiziganistischen Vorfall erlebt oder beobachtet haben. Alle Meldungen werden anonymisiert und vertraulich behandelt. Sie entscheiden, wie mit Ihrer Meldung umgegangen wird. Verifizierte Vorfälle werden systematisiert und ausgewertet. Einige davon dokumentieren wir zudem auf unseren Social-Media-Kanälen - selbstverständlich in anonymer Form, falls nicht anders ausdrücklich erwünscht. 

Vorfälle können sowohl über das untenstehende Meldeformular als auch per Anruf, Whatsapp und Sprachnachricht unter der Nummer: +491796632954 eingereicht werden.
Telefonsprechzeiten: Mo. - Fr. 10 - 12.30 Uhr & 14 - 16.30 Uhr

1Details zum Vorfall
2Persönliche Angaben
Eine kurze Beschreibung des Vorfalls reicht aus, jedoch freuen wir uns auf genauere Angaben. Dabei kann man sich folgende Fragen stellen: Wer hat was, wann, wo und wie getan? Aus Gründen des Datenschutzes bitten wir Sie, hier keine Klarnamen anderer Personen anzugeben, soweit diese nicht Personen des öffentlichen Interesses sind.

Antiziganismus bekämpfen: Ihre Meldung ist wichtig!

  1. Bitte beschreiben Sie hier den Vorfall so genau wie möglich. Was ist passiert?
  2. An welchem Ort fand der Vorfall statt? Wie haben Sie / Passant_innen reagiert?
  3. Aus Gründen des Datenschutzes bitten wir Sie, hier keine Klarnamen anderer Personen anzugeben, soweit diese nicht Personen des öffentlichen Interesses sind.

Auch wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es sich in Ihrem Fall um Antiziganismus handelt, melden Sie den Vorfall gerne, wir können alles in einem ersten Gespräch klären und bei Bedarf an entsprechende Stellen weiterverweisen, bei denen Sie weitere Unterstützung zur Klärung des Anliegens bekommen.

Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir aus Gründen der Datensicherheit keinen direkten Upload von Bild- und sonstigem Material über das Formular anbieten können. Es besteht jedoch die Möglichkeit, etwaiges Material per E-Mail meldung@mia-bund.de einzusenden.

„Die Bekämpfung von Antiziganismus ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung unserer rechtsstaatlichen Verfasstheit. MIA trägt zur Festigung unserer demokratischen Werte bei und fördert das Zusammenleben in unserer Gesellschaft.“ – Romani Rose